
Liebe Freunde,
im Jahr 2026 fahre ich mal eine "kurze" Tour. Ein Zeitfenster von max. 10 Tagen ermöglichen auch max. 1000km.
Nach meinen Erlebnissen mit der Bahn auf den letzten Touren wird diesmal der TGV von Straßburg nach Lyon mal getestet.
Von Lyon geht es entlang der Rhone nach Genf und dann einmal durch die Schweiz bis Waldshut und am Ostrand des Schwarzwaldes hoch bis Dennach.
Der höchste Punkt der Tour ist tatsächlich der Hohlohturm.
Start ist am 10. März. Wenn Euch meine Eindrücke interessieren schaut gerne täglich mal rein.
Di. 10.03.2026, km 0
Heute ist mein Tagesziel der Bahnhof von Straßburg. Mein TGV fährt 13.30h nach Lyon ab. Das schaffe ich von Dennach mit dem Rad nicht. Elfi fährt mich mit dem Smartie zur Nachtigall hinter Gernsbach. Von dort sind es etwa 70km zum Bahnhof. Super, danke Elfi.


Start 8.15h runter nach Baden-Baden

Hier schläft noch Alles...

Dann ein Riesenschreck - die falsche Richtung! Ich wollte doch nach Frankreich!

Wisst Ihr was paradox ist? Wenn man auf diesem Weg schnell fährt.

Etwas Nachhilfe in Badisch. Das heisst Tschüß.

Kein Scherz, obwohl ich grad durchfahre.

Am Rhein angekommen führt der Radweg auf dem Damm bis Kehl.

Der mag die Störung nicht und macht dicke Backen.

Die Nilgänse stehen oft mitten auf dem Weg und bewegen Ihren Hintern erst in letzter Sekunde weg.

Hier gehts dann rüber nach Frankreich.

Der erste Eindruck von Straßburg ist ganz hübsch.

Mit schöner Altstadt

Nur das Münster passt nicht aufs Bild.

Gleich nebenan dieses Monster. Das soll laut Navi der historische Bahnhof sein.

Und tatsächlich. Er ist nur eingepackt, damit er länger hält. Andere Länder, andere Sitten. Den Bahnsteig bekommt man erst 20 Min. vor Abfahrt angezeigt. Dann werden die Tickets gleich am Bahnsteig kontrolliert. Supersache, dann gibts den Ärger nicht im Zug.

Gleich hinter der Lok mein Privatabteil für mein Rad und mich. Fast 4,5 Std. nach Lyon. Bis bald.

Das geht ja gleich gut los. So ein cooles Youthhostel habt Ihr noch nicht gesehen.

Mit Barbetrieb bei gemütlicher Athmosphäre

Da kam man gleich ins Gespräch und lies den Abend entspannt ausklingen. Mein Schlafabteil im gemischten Saal zeige ich Euch lieber nicht.
Mi. 11.03.2026, km 71, Start Lyon, Ziel Morestel

Weil es so schön war, nochmal das Ambiente des Hostels bei Tag. Wirklich außergewöhnliche Stimmung hier. Nach einem guten Frühstück geht es gleich auf die erste Etappe nach Hause. Das hatte ich so auch noch nie.

Der Sonne entgegen, an der Rhone entlang.

Wie soll es denn anders sein. Gleich die erste Vollsperrung, aber mit vorbildlicher Umleitung.

Eurovelo 17 - Rhoneradweg vom Mittelmeer nach Andermatt zur Quelle.

Mein Ziel für übermorgen, Genf, steht schon angeschrieben.

Schaut mal, die Straßenlaternen. Die Franzosen haben halt Stil.

.. und wunderschöne Rathäuser

Rhoneradweg ist zu schnöde, so klingt das gleich ganz edel.

Seht Ihr mich am roten Punkt?

Hier bauen sie alles aus Stein, inkl. Dach. Wozu man aber so ein Häuschen mit Wasserdurchlauf braucht, ist mir ein Rätsel.

Pferde gibts hier extrem viele. Hier eine Schulklasse beim reiten.

.. und hier idyllisch auf der Weide mit Atommonster im Hintergrund.

Immer wieder schmucke, kleine Dörfer.

Windräder wären mir lieber als solche Moloche. Gibts hier aber nicht.
Ursprünglich wollte ich ja zu den Loire-Schlössern. Gibts hier an der Rhone in Kleinformat auch.

... und schmucke Sportboothäfen

Dann geht neben dem Radweg kilometerlang so eine alle 10 Meter numerierte "Landebahn" entlang. Keine Ahnung was das sein soll.

Nach etwa 70km ging es durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet.

Hier lebt noch der französische, gemeine Schildkrötenmolch. Weltweit sonst ausgestorben.

Direkt daneben riesige Industriebrachen.

Nach 99km Ankunft im historischen Städtchen Morestel. Eine interessante Etappe geht heute als einziger Gast im kleinen Hotel zu Ende. Niemand da - kein Problem - geht heute alles über Zutrittcodes. Jetzt kann der vorhergesagte Regen durchziehen.
Do. 12.03.2026, km 170, Start: Morestel, Ziel: Collonges

Nach dem Durchzug einer Kaltfront in der Nacht ist es heute früh ganz schön frisch und feucht. Da erfreut man sich doch am Anblick eines kleinen Kirschbäumchens.


wieder mal ein herrschaftliches Anwesen

Dunst über der Rhone

Heute Tag der Brücken. Mal obendrüber...

mal untendurch - und dann wie fast jeden Morgen ist die wunderbare ViaRhona wegen Travaux de Construction gesperrt. Doch dieses mal hat sich die Umleitung gelohnt. Ein Wegweiser führte zum Cascade de Glandieu. Ich dachte das sind wohl besondere Felsen. Doch nein...

Ein wunderschöner Wasserfall. Danke Umleitung.

Langsam kam die Sonne durch.

Rechts mächtige Felswände.

Links nix als Wasser.

Dann öffnete sich das Tal und niemand weit und breit unterwegs. Doch halt, so alle 30 Min. kam mal eine Joggerin vorbei. Wenige ohne Hund aber mit rehbraunen Augen. Ups, das darf man ja nicht sagen.

Und wieder eine Brücke. Diesmal hängend.

Rein ins Loch. Hoffentlich gibts Licht.

Schaut Euch das an. Da geht dem Skipper das Herz auf.

13h Vesper an der Ecluse am Kanal zw. Rhone und dem Lac du Bourget.

Frisch gestärkt mit Baguette, Käse, Salami und Bier geht es nun weiter in die Berge Richtung Geneve.

Sapperlot, grad hab ich die ViaRhona noch gelobt. Und dann das.

War wohl mal Hochwasser hier. Der Weg ist weggespült.

Irgendwie ging es doch im Wald weiter ins schmucke Örtchen Seyssel.
Von nun an gehts bergauf, 500hm am Stück, und das nach 80km....

Immer weiter hoch, der Schnee ist schon in Sicht

und die Kacke am dampfen. Naja höchster Punkt 700m, fast wie Dennach.

Nach 109km im nagelneuen Hostel Colonie D'Antan angekommen und gleich die Füße hochgelegt. Es riecht überall gut nach Zirbenholz. Zu zweit im 8-Bett-Zimmer. Einer ganz vorne und einer ganz hinten. Optimal, und das für 29€ inkl. Frühstück. Da lacht der Schwabe. Ab morgen in der Schweiz gibts das nicht mehr.
Fr. 13.03.2026, km 279, Start: Collognes, Ziel: Cossonay

Heute beim Start super Wetter. Kurz vor 9 strahlt die Sonne und macht Lust auf neue Erlebnisse. Direkt nach der Brücke die Grenze zur Schweiz. Keiner da, einfach rein. Wie bei uns.

Mein Wegweiser sieht nun so aus.

Der vorbildliche Weg in France wurde sofort zur schweizer Herausforderung.

Schild am Weg. Da wird es dir morgens halb 10 schon ganz anders.

Immer noch Eurovelo und zum Abschluß des Morgentrainings ...

....noch Kies mit steilem Anstieg.

Das versteh ich nicht. Radeln mit Füßen unten. Wie geht das ?

Halb 11 Einfahrt in Geneve am Lac Leman (nix Genfer See)






Meine Stadtrundfahrt dauerte eine Stunde. Fazit, lohnt sich.

Auch die Schweiz rüstet auf

und es gibt noch O-Busse. Hätten wir 1969 nicht abschaffen sollen.

Bei der Aussicht stand auch noch eine Bank

Und ein Stuhl. Da kann man ja nicht vorbei fahren.

Also wieder das Gedeck ausgepackt. Kennt Ihr ja schon.

Das fand ich super. Die Schweizer haben humane Ampeln. Da drehen zwei den ganzen Tag die Schilder alle 30 Sek. um. Und der Clou ist. Niemand arbeitet auf der Baustelle.

Entlang des Lac Leman schöne Cafés und Leckerli-Läden

Hier konnte ich nicht mehr widerstehen ...

... und es gab einen Double-Cappucino für etwa 9€

Ist das wieder Badisch oder was?

Nachmittags kam Wind auf. Seht die Brandung !




Das ist Lausanne und weiter rechts liegt Montreux. Mondän ...

Ein Casino darf da nicht fehlen, da viele nicht wissen wohin mit den Fränkli.

Denke Mal der Sprit ist trotzdem günstiger.

Auf dem Weg zum Hotel wurde ich von Zügen eingeschlossen. War aber der korrekte Radweg.

Es ging nochmal ordentlich hoch auf über 600m. Fast wie zu Hause. Nur daß hier hoch sogar eine Seilbahn führt. Das ist der Blick aus meinem Zimmer. Gut. Gell.
Der freundliche Manager hat mir einen Voucher fürs vergünstigte Thai-Essen geschenkt. Vermutlich Verwandtschaft. Werd ich probieren.
Morgen soll es nach 18 Grad heute, schneien. Mal sehen.
Sa. 14.03.2026, km 385, Start: Cossonay, Ziel: regenabhängig
Beim leckeren Früstück habe ich echt Mal kurz überlegt noch zu bleiben. Der Blick aus dem Fenster ließ mich frösteln. Tatsächlich Schneeregen.
Egal, mein Ganzkörper-Regenanzug kommt Mal zum Einsatz.

Doch siehe da, nach Regenauftakt nun trocken aber 15 Grad weniger wie gestern.

In Yverdon-les-bains am Lac Neuchatel war Markt und der Regen begann wieder.
Das Circumflex auf dem a gibt mein Handy leider nicht her.

Nix los im Städtle

Ein Theater gestiftet von Benno Besson. Sowas weiß man halt ...

Der Regen wurde stärker, der Weg wieder schlechter und Schneeflocken mischten sich noch dazu.

Also Gas geben, am See entlang ins nächste Örtchen. Durchnässt in einer Boulangerie angekommen, gabs das größte Croissant ever. Schaut mal.

Hier ging es wieder raus in die Tristesse. Wenn man so kilometerlang am See Strecke macht,weil eh alles grau aussieht, kommen einem interessante Gedanken.
Ich bin ja hier am Neuenburger See. Wenn man bei Neuenbürg-Dennach die zwei Pünktchen weglässt, könnte man auch Neuchatel-Dennaux sagen. Hört sich doch toll an.

Im Café habe ich gleich eine Unterkunft an der Strecke gebucht. Für heute genug und ab morgen passt das Wetter wieder.
Blöd nur, Self-Check-in erst ab 17h und es ist erst zwei.
Wieso erst 17h? Ich brauche doch nur den Türcode. Ging dann auch irgendwie telefonisch.
Jetzt ne heiße Dusche und alles Trockenlegen.
So. 15.03.2026, km 451, Start: Portalban, Ziel: Wangen an der Aare
Die Dusche in meinem Appartement war das Beste. Groß und heiß. Aber die Heizung war nicht in Gang zu kriegen. Egal, es gab einen guten Fön. Der macht auch bissle warm. Und dann mit Netflix im Bett war es auszuhalten. Heute früh gab es noch einen Kampf mit der Nespressomaschine den ich aber gewann.

Mein Pferdchen vor der Tür wartete brav. Bei knapp über null habe ich fast alles verfügbare angezogen. Zwei Paar Socken, drei Jacken ...

Direkt ab Haustüre 13 Prozent, super zum aufwärmen.

Der erste Blick rüber nach Neuchatel (Neuenburg)

Tolle Beschilderung, braucht man eigentlich mit Navi nicht mehr.

Brücke zwischen Lac Neuchatel und Lac Bienne

Hier fiel mir das erste Mal auf, daß wieder Deutsch verstanden wird.

Die spinnen doch, überall steht beides. Hättet Ihr Vorhölzli so übersetzt?

Auch hier. Warum kann man sich nicht auf eine Sprache einigen ?
Mir soll's recht sein. Ich brauche nicht mehr falsch Englisch reden. Eine Anekdote aus Geneve. Ich kam mit einem freundlichen Mann ins Gespräch und erklärte Ihm, 'I Drive with my bicycle from Lyon to Germany'. Er korrigierte mich 'you Ride your bike'. Ich sagte 'oh, in Germany we only ride horses'. Peinlich.

Kurz vor 12h in einer Bar in Biel/Bienne Frühschoppen. Gruß an die Schüppler.

Bier mit deutschem Namen - lecker.

So sieht eine vegetarische Pizzella aus. Noch nie gehört.

Weiter Richtung Solothurn direkt am Weg der Hauptsitz von Rolex.

Und etwas weiter weg meine Lieblingsmarke. Hatte ich mal eine - gekauft in Side für 10€

Dann in Solothurn ein Gebäck mit Goldmedaille im edlen Kaffeehaus.

Also wenn Ihr mal in die Gegend kommt, schaut das Städtchen Solothurn an. Sehr schön.




Ich glaub bei wärmerem Wetter ist hier richtig was geboten.

Hier hätte ich fast übernachtet, weil's so schön war. Hab mich aber dann doch entschieden die 20km bis Wangen noch dranzuhängen. Die Krone hier ist auch schön und vor allem beheizt.

Heute lief alles perfekt bis kurz vor meinem Hotel. Heute ist doch schon der 15.03.2026!
Also 8km mehr. War noch zu verkraften.
Mo. 16.03.2026, km 546, Start: Wangen an der Aare, Ziel: Deutschland
Ich hab mir nochmal die Amtssprachen-Bereiche angeschaut.
Gestern war ich am oberen linken Zipfel unterwegs ...

Heute früh war ich der einzige beim Frühstück. Da haben sie mir einfach das Buffet direkt am Platz aufgebaut. Schaffe ich beim besten Willen nicht.

Rechts die Krone war meins.

Heute mal feine überdachte Brücken.

Dann kam der Knüller. Eine tolle schweizer Erfindung. Eine Kombination aus Wasser- und Windkraftwerk. Aber reicht das für die Schweiz? Nein. Entlang der Aare kam ich an 5 Flusskraftwerken und zwei Atomreaktoren vorbei. Windräder kein einziges weit und breit.

Aarburg ließ ich rechts liegen.

So gegen 11h in Olten bekam ich Lust auf einen Frühschoppen. Aber montags leider alles geschlossen. Am Wirtshaus zum Gryffe gab's dann halt meine eigene Büchsen-Reserve.
Kennt Ihr den Gryffe? Eine Kreuzung aus Greifvogel und Affe.

Das schönste Haus von Olten.

Kirchen im Burgenstil.

Aarau war nix dolles im vorbeifahren.

Heute auch wieder abwechselnd alle Beläge.

Nach 72km um 13h Ankunft in Brugg. Draußen sitzen ohne Handschuhe heute unmöglich. Also rein ins warme Café Fridolin.

Von Brugg noch 30km bis Deutschland.Dieses Naturschutzgebiet an der Grenze müssten einige Mittwochsradler von unserer Südschwarzwaldtour vor Jahren kennen.
Am Grenzübergang Koblenz, am Zusammenfluss von Aare und Rhein ging's ins Heimatland.
Erster Eindruck, hektischer Verkehr und alles laut. Schnell weg ins liebliche Tal der Wutach.

Hier suchte ich mir nach 102km in den Beinen ein ruhiges Plätzchen um ein Zimmer im Umfeld zu buchen. Gesagt, getan. Das Hotel Zum Kreuz in Stühlingen macht einen guten Eindruck und liegt gleich hier an der Strecke. Blöd nur, ich hatte Stühlingen mit Lauchringen verwechselt. Bei der Eingabe ins Navi wollte das noch 29km fahren.
Also los, das müsste reichen bis es dunkel wird !
18h mit 131km auf dem Tacho war ich da, mein Akku leer und der vom Bike fast.
Die. 17.03.2026, km 677, Start: Stühlingen, Ziel: Mal sehen

Mein Gastwirt hat mich heut früh gefragt wie es war. Es war super. Toller Gasthof, wie man ihn leider immer weniger findet. Er sagte ja, es ist schwierig. Wenn ich Sto nicht hätte.... Hier seht Ihr die rettende Firma.

Der Weg Richtung Donaueschingen führte nun auf die Schwarzwaldhöhen.

Gibts heut nicht. Die Sonne kommt raus.

Es wird anspruchsvoll. Hier sind schon Leute verschwunden.

Auf dem Gipfel angekommen, gehts Richtung Donaueschingen nur abwärts.

Bei den Fürstenbergs zu Gast

Die Donauquelle kennt Ihr ja.

Fast wie letztes Jahr in Rom. Nur ist hier garnix los.

So weit, hätt ich nicht gedacht. Von Wien nach Budapest wär mal noch interessant.
Mein Weg führt nun über Villingen Richtung Freudenstadt. Aber es zog zu und wurde unwirtlich. Und ich fuhr grad am Bahnhof vorbei. Außerdem hatte ich am Ende meiner Tour mal Lust auf ein schönes Wellnesshotel. Also rein in die Schwarzwaldbahn und über Hausach flux nach Freudenstadt. Dort habe ich grad im Waldhotel Luise direkt am Radweg Relaxing gebucht und kann dann morgen gemütlich über Besenfeld und den Hohloh heim fahren.
Wie ich so im Zug sitze und mein Rad betrachte, sehe ich doch tatsächlich eine gebrochene Speiche am Hinterrad. Ich wollte schon ein Lob auf den Pannengott aussprechen. Zu spät. Mal sehen, vielleicht hält es noch bis heim. Im Waldhotel Luise wurde ich nett empfangen und hatte entspannende Zeit im schönen Wellnessbereich und ein perfektes Steak am letzten Abend meiner Tour.
Mi. 18.03.2026, km 716, Start: Freudenstadt, Ziel: Dennach

Oh Gott! Solche Radwege gabs auf der bisherigen Tour noch nicht. Die Nordschwarzwälder Waldarbeiter sind Rabauken ohne jede Rücksicht. Mit Monstermaschinen wird das Holz aus dem Wald geholt. Also ab auf die B294 Richtung Besenfeld. Hier dann ein LKW am anderen, also nochmal probiert auf den Radweg zu wechseln. Doch keine Chance, jetzt wird kein Holz gemacht, sondern ein neuer Windpark gebaut. Auch alles kaputt. Ab Besenfeld wurde der Weg dann fahrbar. Der eisige Ostwind kam von rechts.

Eine kurze Pause am Toten Mann. Als ich zurückkam waren meine Handschuhe weg. Ich dachte das gibts doch nicht und zweifelte schon an mir.

Der Sturm hatte sie weggeblasen. Dies ist ein Suchbild.

Ziemlich genau um 12h war ich am höchsten Punkt meiner Tour. Oben auf dem Kaiser-Wilhelm-Turm sind es über 1000müM

Und ich war oben.

Mittagspause an meinem Lieblingsplatz, der Schweizerkopfhütte. Hier bin ich grad hinter der Hütte und winke Martina von den NF-Radlern. Sie ist hier unten in Reha.

Auch hier gibts rehbraune Augen. Ich kann nichts dafür.

Windgeschützt das letzte Menü der Tour. Alles selbst importiert. Butter aus Frankreich, Salami und Marmelade aus der Schweiz. Apfel, Kiwi und Weckle von der Luise. Ach ja und das Trinken ist doppelt reimportiert aus Baden-Baden.


Und weil der Ausblick so schön ist.....

Dann die tolle Abfahrt nach Dobel. Mir wurde immer kälter. Unerträglich. Im Kurhaus ist es mollig warm, hier sitze ich und hier endet mein Reisebericht nach 787km.
Hoffentlich bis nächstes Frühjahr.